Blick über Bodensdorf auf den Ossiacher See auf Ossiach, Steindorf den Ossiacher Tauern und dem Bleistätter Moor

Schutz für Menschen in Tratten und Bodensdorf

Unwetter Steindorf

Verbauungsprojekt für die Sicherheit der Bevölkerung.

In der jüngsten Regierungssitzung brachten LHStv. Martin Gruber und LRin Marika Lagger-Pöllinger das Detailprojekt „Schieflingbach“ in der Gemeinde Steindorf am Ossiacher See auf den Weg. Dieses Projekt aus dem Bereich Wasserwirtschaft soll den Hochwasserschutz verbessern und damit mehr Sicherheit für die Menschen in den Ortsteilen Tratten und Bodensdorf schaffen.

LRin Marika Lagger-Pöllinger betonte die Bedeutung vorausschauenden Handelns bei Naturgefahren: „Gerade bei Naturgefahren zeigt sich, wie wichtig vorausschauendes Handeln ist. Mir ist es wichtig, die Menschen mit Schutz, Sicherheit und einer funktionierenden Infrastruktur zu unterstützen.“

LHStv. Martin Gruber verwies auf die Relevanz moderner Schutzmaßnahmen angesichts der Unwetterereignisse der vergangenen Jahre: „Die Unwetterereignisse der vergangenen Jahre zeigen klar, wie wichtig moderne Hochwasserschutzmaßnahmen sind.“ Mit Investitionen in Verbauungsprojekte wie jenem in Steindorf werde die Sicherheit der Bevölkerung vor Ort maßgeblich erhöht. Gleichzeitig leiste man einen wichtigen Beitrag zum Schutz der zentralen Straßeninfrastruktur und sichere so die nachhaltige Erreichbarkeit der Region ab. Das Projekt wird dabei aus dem Straßenbaureferat mitfinanziert.

Konkret sieht das Projekt vor, die bestehende Verbauung am Schieflingbach an den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Vorgesehen sind unter anderem Maßnahmen zur Geschiebebewirtschaftung, zur Verbesserung des Abflusses sowie zur Sicherung besonders sensibler Bereiche. Ziel ist es, Menschen, Siedlungsraum und Infrastruktur besser vor künftigen Hochwasser- und Geschiebeereignissen zu schützen.

LRin Lagger-Pöllinger fasste zusammen: „Das Vorhaben zeigt, worum es in der Wasserwirtschaft ganz konkret geht: vorausschauend zu planen und dort Lösungen zu schaffen, wo Sicherheit für die Menschen unmittelbar zählt.“

Das Projekt hat ein Volumen von 2,35 Millionen Euro und wird gemeinsam von Bund, Land Kärnten, dem Schutzwasserverband Gegendtal-Ossiacher See sowie der ÖBB Infrastruktur AG finanziert. Die Umsetzung ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen. Bei der Planung werden zudem ökologische Anforderungen berücksichtigt.

Mit diesem Vorhaben investiert die Region nachhaltig in Vorsorge und Schutz, um die Sicherheit der Bevölkerung langfristig zu gewährleisten.